Wissen und Beruf

Wissenswertes aus der Arbeitswelt

29
Dez

Mobbing am Arbeitsplatz – wenn der Job zur Hölle wird

Man braucht kein Arbeitsrechtsexperte zu sein um zu wissen, dass die besten Arbeitsleistungen in einem Umfeld mit angenehmen Betriebsklima erbracht werden. Doch leider gibt es immer wieder Fälle, wo einzelne Mitarbeiter von Kollegen oder Vorgesetzten ausgegrenzt oder schikaniert werden. Ein solches Verhalten wird als Mobbing bezeichnet. Oft fängt es mit Kleinigkeiten an, man wird nicht mehr gefragt, ob man zum Essen in die Kantine mitkommt oder Gespräche verstummen, sobald man den Raum betritt. Schiebt man am Anfang diese Vorfälle noch auf die schlechte Laune der Kollegen, wird aber spätestens dann klar, dass es sich um einen Fall von Mobbing handelt, wenn wichtige Informationen vorenthalten werden. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um versteckte Aktionen und nur selten um direkte Konfrontationen. Mobbing Opfer glauben manchmal, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und oft dauert es lange, bis man sich Freunden oder Kollegen anvertraut, die nicht bei den Mobbing Aktionen mitmachen. Ein Gespräche mit dem Vorgesetzten und dem Betriebsrat kann manchmal Abhilfe schaffen. Wird man von einem Vorgesetzten gemobbt, sollte man besser professionelle Hilfe einholen. Ein Anwalt in Düsseldorf für Arbeitsrecht oder in einer anderen großen Stadt berät über sinnvolle Maßnahmen für Mobbing Opfer.

Auswirkungen von Mobbing

Ist ein Mitarbeiter ständigen Schikanen ausgesetzt oder werden in einer Firma Gerüchte über andere verbreitet, leidet das Betriebsklima enorm. Mobbingopfer sehen jedem neuen Arbeitstag mit Schrecken entgegen und durch den psychosozialen Stress entwickeln viele auch körperliche Symptome wie Rückenverspannungen oder ständige Kopfschmerzen. Außerdem zieht man sich auch im privaten Umfeld zurück und ist immer weniger an sozialen Kontakten interessiert. Im schlimmsten Fall rutschen Mobbing Opfer in eine Depression und finden an Freizeitaktivitäten keine Freude mehr. Die Krankenstände häufen sich, außerdem kann man sich in einer derart aufgeladenen Stimmung im Büro nur schlecht konzentrieren. Durch die steigende Fehleranfälligkeit und das schlechte Befinden des Mobbingopfers ist natürlich auch das Unternehmen betroffen. Daher gilt es für beide Seiten, eine Lösung zu finden. Oft kann ein unabhängiger Mediator, der nicht direkt in die Arbeitssituation involviert ist, helfen.

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